Bergblog 2021
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stefanmitterer.de




Dieser Blog präsentiert meine bergsteigerischen Highlights des Jahres 2021 in chronologischer Reihenfolge.

Auf folgende Punkte möchte ich an dieser Stelle aufmerksam machen:

  • Die Darstellung der einzelnen Bergtouren erfolgt (im Gegensatz zu früheren Tourenberichten) in deutlich kompakterer Form. Es werden ausschließlich wenige (ausgewählte) Bilder pro Tour präsentiert, um den Dokumentations- und Arbeitsaufwand für mich auf Dauer beherrschbar zu halten. Der Schwerpunkt bei der Bildauswahl liegt dabei auf ungewöhnlichen Perspektiven, besonderen Stimmungen und Motiven, die mir persönlich etwas bedeuten.
  • Auf Wegbeschreibungen bzw. auf die Angabe von Informationen zu z. B. technischen Schwierigkeiten, Gehzeiten etc. wird ab sofort bewusst verzichtet. Die Bergblogs sollen in erster Linie eine kurzweilige Inspiration für Besucherinnen und Besucher meiner Website sein - und ein virtuelles Tagebuch für mich. Anfragen zur Bereitstellung von ausführlicheren Informationen zu den einzelnen Touren werden natürlich weiterhin sehr gerne beantwortet. Im Hinblick auf Anfagen zu Touren in den Berchtesgadener Alpen wird auf den entsprechenden BGA_Blog verwiesen (siehe unten).
  • Alle Fotos sind unbearbeitet. Eine Ausnahme stellen die Reiseberichte dar.
  • Bergtouren in den Berchtesgadener Alpen werden (ab 2019) in dem separaten Berchtesgadener Alpen Blog (BGA_Blog) dargestellt. Die entsprechende Verlinkung erfolgt zusätzlich unten über die Tourenliste.




[Bild: Traumtag auf dem Weissmies (4017 m.) in den Walliser Alpen]





Liste der Bergtouren 2021 (Auswahl)

*Von dieser Tour sind leider keine Fotos verfügbar




Arthur-Hartdegen-Weg (Rieserfernergruppe)

23. Oktober 2021


[Bild: Während der Begehung des Arthur-Hartdegen-Wegs hat man fast zu jeder Zeit eindrucksvolle Ausblicke zum (noch) stark vergletscherten Schneebigen Nock (3358 m. - rechts) und zum Magerstein (3273 m.) - Mal sehen, wie lange es den Westlichen Rieserferner noch geben wird...]


[Bild: Bei der abgelegenen Ursprungalm (2396 m.) am oberen Ende des gleichnamigen Ursprungtals - Was für ein Kleinod]


[Bild: Wenn die Lärchen golden leuchten, laden die südseitigen Flanken des Ursprungtals in der Rieserfernergruppe zum Verweilen ein]


[Bild: Während Hochgall (3436 m. - links) und Magerstein (3273 m.) schon ihr eisiges Winterkleid anhaben, lässt es sich in den von der herbstlichen Sonne gewärmten, südseitigen Wiesen des Ursprungtals mehr als nur aushalten]


[Bild: Ein Hauch von Nordamerika: Unterwegs auf dem Arthur-Hartdegen-Weg zwischen Brenneralm und Oberer Kofleralm - Links im Hintergrund das Durreck (3135 m.) oberhalb von Rein in Taufers]


[Bild: Im Bann des Hochgall (3436 m.) - Entspannter Herbstausklang in den Rieserfernern und Träumen von zukünftigen Abenteuern...]


[Bild: Pure Ästhetik für die Augen! Der eisige Hochgall (3436 m. - rechts daneben der spitze Wildgall 3273 m.) steht im Kontrast zu den golden gefärbten Lärchen des Ursprungtals]


[Bild: Im Bereich der Oberen Kofleralm (2192 m.) hat man die vielleicht schönste Ansicht von Hoch- und Wildgall - Was für stolze Berggestalten!]


[Bild: Die Rieserfernergruppe gehört vielleicht zu den landschaftlich schönsten Gebirgsgruppen der Ostalpen]


[Bild: Beim Abstieg nach Rein in Taufers ist der Hochgall (3436 m.) omnipräsent - Fazit: Ich komme wieder!]


Rauchkofel (3251 m.)

17. Oktober 2021


[Bild: Oberer Teil des Rauchkofel Südgrates - Der Aufstieg über den von Felsblöcken bzw. Blockwerk geprägten Grat ist technisch nicht allzu schwierig (I), aufgrund des „bodenlosen“ Pulverschnees jedoch extrem mühsam, da ich permanent bis zum Bauch einsinke...]


[Bild: Ausblick vom Rauchkofel (3251 m.) in Richtung Venedigergruppe. Nachdem der Aufstieg mehr K(r)ampf als Genuß war, ist zumindest das Panorama vom Feinsten!]


[Bild: Blick vom Rauchkofel ins Hundskehlgründl und zum westlich gelegenen Teil der Zillertaler Alpen um Napfspitze und Löffelspitze]


[Bild: Im Nordosten präsentiert sich die stolze Reichenspitzgruppe um die gleichnamige Reichenspitze (3303 m. - links hinten) von ihrer besten Seite]


[Bild: Dreiherrnspitze (3499 m.) von Westen - einer der großen Berge der Ostalpen! Auf seinem Gipfel treffen die Grenzen von Salzburg, Osttirol und Südtirol zusammen]


[Bild: Großvenediger (3657 m.) vom Rauchkofel aus gesehen]


[Bild: Die Rötspitze (3496 m.) ist das wuchtige Pendant zur Dreiherrnspitze und gehört ebenfalls zu den eindrucksvollsten Gipfelzielen weit und breit]


[Bild: Hart erarbeitetes Gipfelglück auf dem Rauchkofel (3251 m.) in den östlichen Zillertaler Alpen, oberhalb des lieblichen Ahrntals mit Blick in Richtung der Rieserfernergruppe]


[Bild: Der Abstieg zurück zur Zivilisation erfolgt über die Aufstiegsroute: Mühevoll und vorsichtig geht es über den mit tückischem Neuschnee garnierten Südgrat abwärts, die Berge rund um Rötspitze (3496 m. - links) und Rieserfernergruppe stets vor Augen]


[Bild: Während der Waldner See in der spätherbstlichen Sonne glitzert, geht es vom Rauchkofel langsam aber stetig über den steilen Südgrat bergab]


[Bild: Geschafft! Der weitere Abstieg via Marchstein Boden und Starkl Alm nach Kasern ist nur mehr die Kür - Im Hintergrund die erhabene Dreiherrnspitze (3499 m.) mit Prettaukees und Lahnerkees im sanften Nachmittagslicht]


[Bild: Steil ragt die herbstlich anmutende Sattelspitze (2871 m.) über dem hinteren Ahrntal empor - Es wird Abend...]


[Bild: Ein harter, aber unvergesslicher Tourentag in den östlichen Zillertalern geht seinem Ende entgegen]


Zehnerspitze (3026 m.) + Heiligkreuzkofel (2907 m.)

15. Oktober 2021


[Bild: Neunerspitze (2968 m. - ladinisch: Sas dles Nü) mit seinen berühmten Plattenfluchten über der Fanes]


[Bild: Der Heiligkreuzkofel (2907 m. - ladinisch: Sas dla Crusc) fällt gegen das Gardertal in imposanten, senkrechten Felswänden ab - Ein Paradies für die extremeren Kletterer]


[Bild: Ausblick von der Zehnerspitze (3026 m. - ladinisch: Sas dales Diesc / italienisch: Sasso delle Dieci) über die Faneshochfläche und zu den Bergen rund um Cortina d’Ampezzo : Rechts die Tofanen, dann Sorapiss (3205 m.) - Monte Cristallo (3221 m.) und Hohe Gaisl (3146 m.) ganz links]


[Bild: Von der benachbarten Neunerspitze ist die Zehnerspitze durch einen messerscharfen Felsgrat getrennt]


[Bild: Innehalten, schauen und genießen...Auf dem Gipfel der Zehnerspitze (3026 m.) in der Fanesgruppe in den Dolomiten mit Blick zu den Tofanen]


[Bild: Beim Rückweg von der Zehnerspitze zum Heiligkreuzkofel hat man den zweithöchsten Gipfel der Fanes (ganz rechts) - La Varella (3055 m. - auch Piz de Lavarela genannt) - stets im Blick]


[Bild: Piz de Lavarela (3055 m. - links) und Heiligkreuzkofel (2907 m.) im Herzen der Dolomiten]


[Bild: Die Hohe Gaisl (3146 m. - italienisch: Croda Rossa d’Ampezzo) gehört zu den am schwierigsten zu ersteigenden großen Felsgipfeln der Dolomiten und der gesamten Ostalpen. Unter einer IV geht hier praktisch nichts. Der Fels ist vielfach äußerst brüchig, die Orientierung eine Herausforderung für sich und auf etwaige Unterstützung durch andere Seilschaften darf man sich nicht unbedingt verlassen - Ein wilder Berg, dem man gewachsen sein sollte]


[Bild: Abstieg vom Heiligkreuzkofel via Kreuzkofeljoch (Ju dal Crusc) und Faneshochfläche zum Berggasthaus (Ücia) Pederü, Hohe Gaisl (3146 m. - links) und Monte Cristallo (3221 m. - rechts) im Blick]


Weissmies (4017 m.) + Joderhorn (3036 m.)

22-24. September 2021


[Bild: Aufstieg vom Stausee Mattmark zum Monte-Moro-Pass auf der Schweizerisch-Italienischen Grenze - Im Hintergrund die Mischabel um Täschhorn und Dom und rechts in der Ferne das Bietschhorn]


[Bild: Ausblick vom Monte-Moro-Pass (2852 m.) über das Rifugio Oberto Maroli (2810 m.) zur Monte Rosa Ostwand, mit ca. 2500 Metern die höchste Wand der Alpen]


[Bild: Beim (weglosen) Aufstieg zum Joderhorn hat man den imposanten Monte Rosa stets im Rücken]


[Bild: Ausblick vom Joderhorn zum Strahlhorn (4190 m. - links) und zu den Gipfeln der Mischabelgruppe]


[Bild: Die wilde, von Hängegletschern gekrönte Monte Rosa Ostwand trägt (von links nach rechts) folgende Gipfel: Signalkuppe (4554 m. - mit Capanna Regina Margherita) - Zumsteinspitze (4563 m.) - Dufourspitze (4634 m. - höchster Punkt der Schweiz) und Nordend (4608 m.) - Bestünde der Monte Rosa aus verwitterungsresistentem Granit wie der Mont Blanc, hätten wir hier ggf. den einzigen 5000er der Alpen. Dimensionen wie im Himalaya!]


[Bild: Ausblick vom Joderhorn (3036 m.) zur Italienischen Poebene - Der scharfe Südostgrat (mittig im Vordergrund) weist Kletterschwierigkeiten bis V auf und geht in den Verbindungsgrat zum Battel (2928 m.) über]


[Bild: Gipfelglück auf dem Joderhorn (3036 m.) in den Walliser Alpen]


[Bild: Während wir im Zwischbergenpass (3268 m.) die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen, befindet sich die Poebene unter einer geschlossenen Wolkendecke...]


[Bild: Unser morgiges Ziel des Tages: das Weissmies (4017 m.) vom Zwischbergenpass ausgesehen. Der markante Südgrat (Licht-Schatten-Grenze) wird unsere Aufstiegsroute sein]


[Bild: Sonnenaufgang beim Zwischbergenpass: die Gipfel der Mischabel- und Allalingruppe erstrahlen im ersten Licht des Tages...]


[Bild: Täschhorn (4491 m.) - Dom (4545 m.) und Lenzspitze (4294 m.) - Alpenglühen par excellence]


[Bild: Wie viele heute wohl wieder den Alphubel (4206 m.) erklimmen werden...?]


[Bild: 800 Höhenmeter trennen uns vom Gipfel des Weissmies (4017 m.) - Beim Anblick des eleganten Südgrats kommt Vorfreude auf]


[Bild: Auch Strahlhorn (4190 m.) und Rimpfischhorn (4198 m.) werden heute von der Britanniahütte wieder regen Besuch erhalten]


[Bild: Als einer der wenigen 4000er der Alpen kann das Weissmies (4017 m.) gletscherfrei bestiegen werden - Der sonnige Südgrat (Kletterschwierigkeit I-II) gibt den Weg vor]


[Bild: Was für ein wilder Spitz! Das schroffe Portjenhorn (3567 m.) überragt den Zwischbergenpass und kann von dort aus über den luftigen Nordwestgrat (III) bestiegen werden]


[Bild: Großartiges Ambiente beim Aufstieg über den Weissmies Südgrat - Links Pizzo d’Andolla (3654 m.) und Portjenhorn (3567 m.) und ganz rechts der Monte Rosa]


[Bild: Auf dem höchsten Punkt des Weissmies (4017 m.) angekommen...Und was für eine grandiose Aussicht! Monte Rosa, Liskamm, Allalin- und Mischabelgruppe - nur das Matterhorn versteckt sich]


[Bild: Während sich eine der Seilschaften an den Abstieg vom Weissmies über die vergletscherte Nordwestflanke nach Hohsaas macht, grüßen die höchsten Gipfel der Mischabel um Täschhorn (4491 m. - ganz links) - Dom (4545 m.) - Lenzspitze (4294 m.) und Nadelhorn (4327 m.) herüber]


[Bild: Auf dem Gipfel des Weissmies (4017 m.) in den Walliser Alpen]


[Bild: Gipfelglück auf dem Weissmies (4017 m.) bei perfektem Altweibersommerwetter]


[Bild: Bei einer Fernsicht wie heute, scheint sogar das Mittelmeer (vermeintlich) zum Greifen nah...]


[Bild: Ausblick vom Weissmies nach Norden zum Lagginhorn (4010 m.) und zu den fernen Berner Alpen - Rechts der über dem Simplon emporragende Monte Leone (3553 m.) mit dem schwindenden Alpjergletscher]


[Bild: Monte Rosa (links) und Strahlhorn (rechts) vom Weissmies (im Zoom) - Unten der Stausee Mattmark und in der Ferne der eisgepanzerte Liskamm]


[Bild: Ausblick vom Weissmies (4017 m.) über den südlichen Vorgipfel (3962 m.) und den Portjengrat (rechts) in Richtung Italienische Poebene]


[Bild: Das schlanke Portjenhorn (3567 m.) stets vor Augen, geht es flott bergab gen Zwischbergenpass - An einem goldenen Herbstag wie heute, muss man einfach immer wieder innehalten und einfach nur genießen...]


[Bild: Wieder im Zwischbergenpass (3268 m.) angekommen - Etwa 2 Stunden hat der Abstieg vom Weissmies gedauert]


[Bild: Der weitere Abstieg vom Zwischbergenpass ins Saastal (ca. 1700 Hm) ist nur mehr entspanntes Auslaufen, nach dem tollen Gipfel und bei dem Panorama...]


[Bild: Abstieg vom Zwischbergenpass zur Almagellerhütte und weiter nach Saas-Grund, die 4000er von Allalin- und Mischabelgruppe stets vor Augen]


Toni-Gaugg-Weg (Karwendel) - Tagestour

05. September 2021


[Bild: Morgenstimmung in Karwendel und Mieminger Kette: Links die Hohe Munde (2662 m. ) und rechts der Hochplattig (2768 m.) - Ein langer (ca. 2000 Höhenmeter bergauf und bergab bzw. 46 km Strecke), unvergesslicher Tag steht bevor]


[Bild: Die ersten Sonnenstrahlen des Tages fallen ins Hinterautal]


[Bild: Unterwegs auf dem Toni-Gaugg-Weg: Ausblick über das weite Hinterkar zur Großen Riedlkarspitze (2585 m.) - eine Steinwüste wie man sie nur in den Nördlichen Kalkalpen findet]


[Bild: Die Große Seekarspitze (2677 m.) wird bei der Begehung des Toni-Gaugg-Wegs von vielen „mitgenommen“, für mich ist sie heute (da ich das Ganze als Tagestour angehe) zeitlich nicht drin, da ich meine Ressourcen einteilen muss]


[Bild: Große Seekarspitze (2677 m.) und Spitzhüttengrat (rechts) fallen gegen das Breitgrießkar in steilen, schier endlosen Geröllflanken ab - Eine urtümliche Karwendellandschaft, wie sie im Buche steht]


[Bild: In der Breitgrießkarscharte (2388 m.) auf (ungefähr) halber Strecke des Toni-Gaugg-Wegs - Auch wenn die Ernsthaftigkeit dieses abgelegenen Ortes durch eine kleine Biwakschachtel gemildert wird, ist man hier im wahrsten Sinne des Wortes auf sich allein gestellt. Es existieren keine Notabstiege und die Wege bis Pleisenhütte bzw. Karwendelhaus sind lang und fordernd]


[Bild: Beim Abstieg von der Seekarscharte ins Seekarl fällt der Blick ins schroffe Marxenkar und zu den Ödkarspitzen, nach der Birkkarspitze die höchsten Gipfel im Karwendel]


[Bild: Auf dem Weg durch das Marxenkar in Richtung Brendelsteig, die Ödkarspitzen immer im Blick]


[Bild: Inmitten des Marxenkar - Bei der Begehung des Toni-Gaugg-Wegs folgt eine Mondlandschaft auf die andere...]


[Bild: Ausblick vom Brendelsteig ins Schlauchkar und zur imposanten Nordwand der Ödkarspitzen - Was für eine grandiose, archetypische Landschaft!]


Taubenstein (1692 m.) - Südgrat

09. Mai 2021


[Bild: Rotwand (1884 m.) und Taubenstein (1692 m. - rechts der Mitte) von Norden]


[Bild: Traumhafter Frühlingstag im Mangfallgebirge]


[Bild: Während im Rotwandgebiet so langsam der Frühling Einzug hält, herrscht in den höheren Lagen der Nördlichen Kalkalpen noch tiefster Winter]


Schafreuter (2102 m.) - Skitour

11. April 2021


[Bild: Blick beim Aufstieg zum Schafreuter ins noch tief verschneite Karwendel]


[Bild: Bei (noch) sonnigen Verhältnissen geht es über die Schafreuter-Westflanke gen Gipfel]


[Bild: Ausblick vom Schafreuter (2102 m.) in Richtung Karwendel (rechts) und ins östliche Vorkarwendel]


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